Verfasst von: wannseeforum Fachbereich Neue Medien | Juni 17, 2010

Umfrage

Videoüberwachung

  • Pro
  1. Die Beweissicherung der Polizei kann mit Hilfe von Videoaufzeichnungen erleichtert werden.
  2. Kriminalitätsbrennpunkte werden entschärft.
  3. Das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wächst.
  • Contra
  1. Zu starkes Eingreifen in das Recht der informellen Selbstbestimmung.
  2. Verdrängung der Kriminalität in andere Stadtgebiete.
  3. Das Gefühl der Sicherheit wird nur vorgegaukelt, wird durch Videokameras jedoch nicht gewährleistet.

Früher haben Menschen Menschen überwacht und niemand konnte sich sicher fühlen. Heute verfolgen Überwachungskameras jeden deiner Schritte und vermitteln scheinbar das Gefühl von Sicherheit.

Deshalb:


Verfasst von: wannseeforum Fachbereich Neue Medien | Juni 17, 2010

Einleitendes

Zur Gefahrenabwehr und Prävention ist sowohl polizeiliche als auch private Videoüberwachung öffentlicher Plätze und Räume in Deutschland erlaubt.

Folglich sind große Teile des Landes von elektronischen Augen übersät. Über 500.000 öffentliche und private Objektive sollen rund um die Uhr den deutschen Alltag filmen, sagen Kritiker. Die Zahl ist nicht sicher, denn es gibt keine Meldepflicht für private Überwachungsanlagen. Doch in beinahe allen öffentlichen Bereichen kommen die Kameras zum Einsatz. Im Parkhaus, im Supermarkt, im Bahnhof, am Bankautomaten sowieso, Kameras hängen überall, und die Bürger haben jede Kontrolle darüber verloren, wer sie gerade beim Nasepopeln beobachtet.

Die allgegenwärtigen Augen erinnern so manchen an alte Zeiten im deutschen Osten, als es am Leipziger Bahnhof oder am Berliner Alexanderplatz die Besucher aus dem Westen vor den vielen Kameras gruselte. Allerdings saßen damals die Schergen eines wirklichen Überwachungsstaates vor den Monitoren, heute beobachten Polizisten im Auftrag von Regierungen und Parlamenten, die auch abwählbar sind. Folglich fürchten nur wenige die Kontrolle per Kamera, weil offenkundiger Missbrauch für politische oder private Zwecke bislang nicht bekannt wurde.

Verfasst von: wannseeforum Fachbereich Neue Medien | Juni 17, 2010

Interessante Links zum Thema

Spotthecam

Spiegel

Heise

Freiheit sichern! Gegen den Überwachungsstaat

Der Tagesspiegel


Bericht aus den Tagesthemen:

Verfasst von: wannseeforum Fachbereich Neue Medien | Juni 17, 2010

„Wussten Sie eigentlich …

was RFID ist?“ Nein? Dann sind Sie nicht allein!

Reichstag in Berlin

Im Rahmen unseres Seminars „Das Ende der Privatheit – Gläserne Menschen und mündige User – Chancen und Risiken in der Mediendemokratie“ führten wir eine Befragung von Passanten in Berlin, genauer gesagt am Bundestag, durch.

Und was ist nun RFID? Diese Frage konnte uns niemand beantworten. RFID ist die Abkürzung für „Radio Frequency Identification“, was soviel bedeutet wie die Identifizierung von Menschen und Lebewesen über elektromagnetische Wellen. Diese Technologie ermöglicht und erleichtert es Daten zu erfassen und zu speichern. Ihre Daten! Was haben sie wann und wo eingekauft, wo waren sie im Urlaub, welche Bücher haben sie sich ausgeliehen etc. Der Einsatz dieser RFID-Chips macht uns als Kunden und als freie Menschen wieder ein Stück transparenter. Jetzt wo Sie wissen, was es ist: Wollen Sie das eigentlich?

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Verfasst von: wannseeforum Fachbereich Neue Medien | Juni 17, 2010

Glasklare schöne neue Welt – Das Ende der Privatheit

Interview mit dem Blogger Christian Heller über Datenschutz und Privatsphäre

Im Rahmen des Seminares „Das Ende der Privatheit“ trafen wir uns mit dem Blogger Christian Heller um mit ihm über die Zukunft der Privatsphäre zu diskutieren.

Blogger Christian Heller

Blogger Christian Heller

Seine Grundthese ist:

„Datenschutz ist überbewertet.“

Seine provokantesten Thesen haben wir in Audiofiles zusammen getragen und anschließend kommentiert.

Laut der Aussage von Hr. Heller ist der Kampf gegen die Privatsphäre  kontraproduktiv, da sie eher gegen eine offene und tolerante Gesellschaft ist. Da sich auch die technischen Mittel zur Ausheblung von Privatsphäre immer raffiniert werden, ist auch aus dieser Sicht ein Aufbegehren sinnlos.

Privatssphäre führt zu Intoleranz

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Verfasst von: wannseeforum Fachbereich Neue Medien | Juni 16, 2010

Glashaus

Der Film Glashaus spielt in einer fiktiven Zukunft im Jahre 2025.
Der Mensch, so wie wir ihn kennen, mit seinen Gedanken, seinen Gefühlen,
seiner gesamten eigenen Identität, hat sich verändert.
Er ist zu einer gläsernen Hülle geworden, deren Gemütszustand nach außen sichtbar geworden ist
und der sich jederzeit mit der Bewertung seiner Mitmenschen konfrontiert sieht.
Privatheit ist nur noch ein Begriff aus längst vergangenen Tagen.
Der Film wirft einen kritischen Blick auf diese scheinbar unmögliche Zukunftsvision und
stellt Für- und Wider-Argumente dar, die keine Position beziehen, sondern lediglich eine Vorstellung vermitteln sollen.
Verfasst von: wannseeforum Fachbereich Neue Medien | Juni 16, 2010

Cyber-Bullying

Basis unserer Umfrage zum Thema Cyber-Bullying und Internet-Nutzung bzw. die Erfahrung im World Wide Web ist die Auswertung von Antworten von zehn befragten Personen unterschiedlicher Altersgruppen.

Umfrage zum Thema Privatsphäre im Internet

1.Wurden Sie schon einmal Opfer von Cyber-Bullying?
Ja 2
Nein 8

2.Kennen Sie jemanden, der dem Cyber-Bullying zum Opfer gefallen ist?
Ja 1
Nein 9

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